Sonntag, 28. Oktober 2007

...

heute war großes Gefühlschaos angesagt,
alles war durcheinander und wild,
ich brauch es gefühlsmäßig geordnet,
gut sortiert und irgendwie ansatzweise kontrollierbar
- wenn ich auch weiß, dass sich Gefühle nun mal nicht kontrollieren lassen.

Im Moment dreh ich mich im Kreis,
dabei bin ich doch ein "nach-Vorne-Kucker",
ungewohnt.

Stillstand ist es aber zum Glück nicht,
das wäre nicht gut.

sentimental

an Abenden wie heute,
denke ich immer noch an ihn.
Zu Mal ich weiss, was er heute macht
und mit wem er den Tag verbracht hat.

Obwohl es mein Verstand schon lange verstanden hat,
und auch nach vollziehen kann,
dass er einfach nicht so für mich empfindet,
wie ich dachte, dass ich es für ihn täte.

würde es mir weh tun,
wenn er schon bald eine andere hätte.

Mir fehlt es, dort zu sein.
In seinem Haus, seine Nähe zu spüren.
Ihn zu spüren. Ich habe mich sehr wohl gefühlt,
mit ihm bei ihm. Dort zu sein,
war wie in einer anderen Welt zu sein,
weitweg von der Realität, alles vergessen was sonst so ist.

Zu mal ich weiss,
dass es nie wieder so sein wird - zwischen ihm und mir.

Manchmal ertappe ich mich dabei,
wie ich mich frage, ob wirklich er ist,
nachdem ich mich sehne.
Oder viel mehr das Gefühl,
dass da jemand ist,
dem ich so nah sein kann.

Donnerstag, 18. Oktober 2007

ein letztes Mal.

er holte mich vom Bahnhof ab,
wir gingen essen,
wir unterhielten uns, die Situation war angespannt,
aber trotzdem herzlich.

Wir fuhren zu ihm, er machte den Kamin an,
wir tranken eine Flasche Rotwein.
Redeten, über vieles aber nicht über die Trennung.

Ich wurde anhänglich,
er sagte, ich solle mir das nicht antun.
Er kennt mich zu gut.

Wir gingen nach oben, legten uns nebeneinander ins Bett.
Wieder suchte ich seine Nähe,
er sagte, dass das nichts ändern wird.
Und dass er dagegen hätte sein sollen, dass ich übernacht blieb.
Ich sagte, ich wüßte, dass das nicht ändern würde.

Und schmiegte mich an ihn,
er streichelte meinen Kopf
und meine Tränen liefen leise im dunklen meine Wange entlang.

ich fragte ihn, ob ich ihn ein letztes Mal küssen dürfte.
Wir küssten uns, unsere Hände gingen auf Wanderschaft.
Und wir hatten den wohl leidenschaftlichsten Sex in den ganzen 5 Monaten überhaupt.
Wir schliefen nebeneinander ein.
Die Nacht war kurz.

Er brachte mich zum Bahnhof, strich mir übers Gesicht,
küsste mich und sagte "Auf Wiedersehen."

Ich nickte stumm.

Im Zug, kurz vor meiner Stadt, war ich versöhnt, mit mir, mit ihm, mit dieser letzten Nacht und diesem Sommer.

Mittwoch, 17. Oktober 2007

so merkwürdig

es klingt, aber nachdem ich letzte Woche für mich erst mal entschieden hab, dass ich eine Pause von den Männern brauche.

Geben sie sich hier regelrecht die Türklinge in die Hand. Spontane Besuche, Einladungen für irgendwelche Unternehmungen, neue Bekanntschaften.

Viele davon allerdings vergeben. Die sind eh schon immer tabu für mich gewesen.

Meine Gelassenheit, die ich ausstrahle scheint sie anzuziehen. Keiner baggert wirklich und richtig, keiner legt es drauf an mir köperlich nahe zu sein. Nicht, dass ich das wollen würde.. oder vielleicht doch. Ich weiss nicht.

Bei einem liegt eine gewisse Spannung in der Luft, da ist meine Neugierde geweckt. Aber noch kann ich sie ignorieren. Noch kann ich mich dran erinnern, dass ich ja eigentlich erst mal keinen mehr will.

Aber 1. kommt es anders, und 2. als man denkt.

aufgeregt

heute treffen wir uns, ich werd (weil ich eh in der Nähe bin) meine Sachen abholen und bei ihm übernachten, weil kein Zug mehr so spät zurückgeht.

Klar ist das von mir so gewollt. Ich bin gespannt was passiert. Montag hat er angerufen und gefragt, ob es bei heuteabend bleibt. Sonst hatten wir keinen Kontakt, ich denke nicht mehr so oft an ihn. Schreibe keine Emails, nichts. Tut gut.

Aber wie wird es sein, wenn wir uns gegenüber stehen?

Samstag, 13. Oktober 2007

letzte Woche

um diese Zeit, war ich ein Häufchen Elend, tränend überströmt.

Es geht aufwärts, es tut nur noch machmal ein bisschen weh.

Und in einem halben Jahr lach ich drüber.

Freitag, 12. Oktober 2007

irgendwie

bin ich froh, dass wir uns meistens bei ihm gesehen haben.

hier bei mir gibt s nur wenig Dinge, die mich an ihn erinnern.

und das reicht schon aus, um meine Gefühle ins Wanken zu bringen.

Katerstimmung...

grundsätzlich, nicht nur weil es gestern zu viel Rotwein gab

kater

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Der andere Ex

also der, wegen dem ich eigentlich dieses Blog angefangen habe.

Saß am Samstag auf meiner Couch,
mir gegenüber, weil er mir was geliehen hatte und nun abholen wollte.

Ich war ja aufgrund eines anderen am Ende.
Eigentlich sah man mir das auch an.
Er ignorierte das,
grapschte mir an die Brust,
so schnell konnte ich gar nicht reagieren.
Und fragte, ob wir f*cken wollen.

Daraufhin sagte ich, er solle gehen.

Hoch und Tief.

Das Ablenken funktioniert super,
nur wenn ich wieder zu hause bin,
ist alles beim Alten.

Da ist das Sofa auf dem wir saßen,
als wir uns das erste Mal wieder trafen.

Da ist das Bett in dem wir die erste Nacht
zusammen verbrachten.

Gestern wurde ich gefragt, ob es nicht nur mein Ego sein,
was mich so leiden lässt.

Natürlich spielt mein Ego auch eine Rolle,
aber ich hatte ihn wirklich gern,
er sagt ja auch, dass er mich wirklich gern hat.
Aber für mehr reicht es nicht.

Ich weiss, gegen seine Gefühle kann man nichts.

Eigentlich kann ich mich gut auf meine Gefühle verlassen,
und die sagten bereits am Anfang,
lass die Finger von ihm.

Aber genau das macht ja den Reiz für mich aus.

simple, selbstzerstörerisch, liebeskummerleidend.

Dienstag, 9. Oktober 2007

Ausschußliste

1. keiner mehr, der Marzipan liebt.
2. keiner mehr, der zu weit weg wohnt.
3. keiner mehr, der zu nah wohnt,
4. keiner mehr von Online-Kontakt-Dingens
5. keiner mehr.......

mehr fällt mir gerade nicht ein,
Liste wird ggf. weitergeführt.

...

noch ne Stunde darf ich mir die Decke über den Kopf ziehen,
dann muss ich los.

Muss auf die Post, die Kamera einschicken und Briefmarken kaufen.

Muss mal in die Gänge kommen, andere Menschen sehen.

Ansichten

kämpfen sagt der eine, er hat nur Angst.
Überzeug ihn.

ignorier ihn, sagen die anderen.

er weiss, was ich für ihn empfinde,
meine Worte waren klar und deutlich.



ich mach was ich will.

hab den Drang unterdrück,
ihn nicht angerufen.

Die Tränen werden weniger.
Aber an kommen sie noch durch.

Montag, 8. Oktober 2007

blöd. blöder. dumm.

Die alten Emails noch mal Lesen,
die Bilder noch mal ankucken,
bevor man diese auf die externe Festplatte ins Exil verschiebt.

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