Zukunft

Montag, 21. Januar 2008

Damön.

ist die Welt zu bunt,
zu rosarot,
zu schön um wahr zu sein.

Kommt er,
der Dämon der Angst,
der Verzweifelung,
der Verbitterung.

Es ist einfach,
ich weiss wo ich kucken muss,
wo es weh tut.

Was ich mir vorstellen muss,
was sein könnte.

Es liegt da unter einer dünnen Schicht aus Eis.
Man muss nicht stark Kratzen.
Zu unfair war ich zu mir selbst,
keiner hat mir weh getan als ich selbst,
keiner weiss wie gut das geht,
wie schnell man mit was ans Ziel kommt.

Selbstzweifel, die mich auffressen.
Die sich in mich reinfressen.

Immer seltner muss ich dagegen ankämpfen,
doch ab und an, wie aus dem Nichts.
Sind sie da.

Dann seh ich ihn an,
seine Augen,
seine Lippen,
höre was er sagt und es klingt wie aus einer anderen Welt.

Langsam, ganz langsam dringend seine Stimme zu mir durch,
seine Worte, seine Nähe, all das.

"Du bist die, die ich liebe."

Ich kann es glauben,
ich kann es schaffen,
dass der Dämon in mir für immer ruht.

Montag, 5. November 2007

Besuch.

Als ich ihn vom Bahnhof abholte,
wusste ich es, sowie er die Treppe hochkam,
wie er mich, die Fremde,
sofort in den Arm nahm zur Begrüßung,
wie ich mich dort so fort wohlfühlte,
als wäre es schon immer so.

Ich wusste, da ist was zwischen uns.
Ich wollte es nicht aussprechen. Nicht sofort.
Die Signale waren mehr als eindeutig.

Der Tag und die Nacht und der Morgen,
all das war wie im Traum.

Als er fragt, ob er mir was blödes sagen dürfte.
Antworte ich mit ja.
Ich fand das gar nicht blöd. Im Gegenteil.
Ich finde es mutig und wunderschön.

Wie es weitergehen wird, wissen wir nicht.
Wir lassen es passieren. Wir definieren es nicht.
Wir geniessen einfach.

Donnerstag, 1. November 2007

schlafen.

anscheinend schlafe ich tatsächlich besser und tiefer,
wenn jemand neben mir liegt,
der die ganzen Monster unterm Bett erfolgreich verjagen könnte,
wenn er wollte.

Also sollte ich mal eine Anzeige aufgeben, in der ich einen Mitschläfer suche,
keinen Beischläfer, wobei das eine das andere nicht zwingend notwendig ausschliessen muss.

Dienstag, 9. Oktober 2007

Ausschußliste

1. keiner mehr, der Marzipan liebt.
2. keiner mehr, der zu weit weg wohnt.
3. keiner mehr, der zu nah wohnt,
4. keiner mehr von Online-Kontakt-Dingens
5. keiner mehr.......

mehr fällt mir gerade nicht ein,
Liste wird ggf. weitergeführt.

Sonntag, 12. August 2007

ungewohnt

verworrener Tag, erst zu Tode betrübt, dann Himmel hochjauzend.

ich war aus,
mit einem guten Freund.

Wir tranken viel Bier, schon recht früh am Tag.
Wir flirteten, es war ungewohnt.

Er macht mir Komplimente.

Ich sehnte mich nach für mich neuer Haut.
Seine Lippen schmeckten gut,
zu gut.

Jetzt sitz ich hier und fühl mich leer,
einsam.

Vorhin war ich noch voller Leidenschaft und Lust,
und nun?

Alles braucht Zeit, viel Zeit.

Gute Nacht.

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